Samstag, 19. Mai 2012
Junge Union Bad Homburg

Junge Union: Klares Bekenntnis zum „Young Friday“

Mit Verwunderung reagiert die Junge Union Bad Homburg (JU) auf die Forderung der Grünen Jugend, sie solle sich zum Konzept des „Young Friday“ bekennen.

„Der ‚Young Friday‘ ist ein hervorragendes Angebot für junge Leute, und wir freuen uns sehr, dass dieses Konzept sich nun endgültig etabliert hat.“, so JU-Vorsitzender Roland Mittmann. „Das Angebot für Jugendliche ist in Bad Homburg sehr überschaubar, und umso mehr haben wir eine solche Veranstaltung seitens der Stadt begrüßt. Auch dass das letzte Konzert ausverkauft war, zeigt doch, dass die Jugendlichen dieses Angebot sehr schätzen. Der ‚Young Friday’ sollte auf jeden Fall in dieser Form erhalten bleiben – allerdings wüssten wir auch von niemandem, der das anders sähe.“

Dass eine Musikveranstaltung für junge Leute, die regelmäßig spätabends in einem Wohngebiet stattfinde, früher oder später zu Beschwerden ruhebedürftiger Nachbarn führe, sei allerdings keinesfalls verwunderlich. Deutlich macht die JU jedoch, dass Frau Köhler die Polizei als Privatperson gerufen habe und nicht in einer ihrer politischen Funktionen. Ihr den Versuch des Stimmenfangs vorzuwerfen, zeuge zudem von eher flüchtiger Presselektüre: „Abgesehen davon, dass sie selbst nicht mehr zur Wahl steht – was auch kein Geheimnis ist –, hat sie sich schließlich nicht von sich aus an die Öffentlichkeit gewandt. Im Gegenteil: Ein Schelm, wer Unrath und Burkart – beide Kandidaten auf der Liste der Grünen zur Kommunalwahl – denselben Vorwurf machen wollte…“, ergänzt JU-Stadtverordneter Moritz Funk.

Anders als die Grüne Jugend sieht die JU hingegen, dass ein Konzert für junge Leute durchaus lauter sein könne – und auch sein dürfe – als ein klassisches Konzert. „Durch die uhrzeitliche Vorziehung der Veranstaltung hat die Stadt ihr Entgegenkommen gegenüber den Anwohnern jedoch klar signalisiert. Wir gehen daher davon aus, dass sich dieses Politikum, das eigentlich keines ist, damit erledigt hat“, erklärt Vorsitzender Mittmann abschließend. „Natürlich könnte man aber darüber nachdenken, ob das Bahnhofsareal nach seiner Neugestaltung vielleicht ein noch geeigneterer Ort für die Veranstaltungen des ‚Young Friday’ sein könnte.“

 


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