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Geschrieben von Oliver Jedynak
Mit einem gemeinsamen Besuch des Fußballspiels der Eintracht Frankfurt erinnern die JU-Stadtverbände Bad Homburg und Eschborn an den geplanten Bau der Regionaltangente West. Der Bad Homburger Vorstand ist sich einig, dass die Fertigstellung der RTW eine enorme Bereicherung für die Stadt Bad Homburg darstellen würde. Durch die u.a. direkte Anbindung an den Frankfurter Flughafen würde der Wirtschaftsstandort Bad Homburg gestärkt und zukunftsfähig werden. Nicht nur der Weg zum Flughafen, sondern auch der Weg zur Commerzbank Arena würde sich deutlich verkürzen, haben die JUler festgestellt.
(von links nach rechts: Tim Hordorff, Clemens Wolf, Carina Oliver, Leon Lee, Roland Mittmann, Kirsten Raufenbarth, Patrick Schüler, Niklas Weinzierl, Frederic Schneider, Martin Mittmann, Caroline Schneider, Laura Ballenberger und Oliver Jedynak)
Frankfurt am Main. Die beiden JU-Stadtverbände Bad Homburg und Eschborn besuchten vergangene Woche das Bundesliga-Spiel Eintracht Frankfurt gegen Alemannia Aachen. Die 14-köpfige Gruppe konnte dabei eine spannende Partie verfolgen, in der vor allem gegen Ende der 90 Minuten viele Tore fielen. Da die JUler den Hessen die Daumen drückten, freuten sie sich über den verdienten 4:3-Sieg der Adlerträger sowie die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga.
Während bei der Veranstaltung das Sportliche im Vordergrund stand, hatte der gemeinsame Besuch jedoch einen ernsten, politischen Hintergrund. Beide JU-Verbände setzen sich für die Regionaltangente West (RTW) ein. Beim diesjährigen Landestag der Jungen Union Hessen wurde ein gemeinsamer Antrag mit großer Mehrheit beschlossen, sodass sich die Jugendorganisation nun landesweit für eine rasche Umsetzung des Infrastrukturprojektes einsetzt. Am Stadionbesuch nahm daher auch Roland Mittmann teil, der Mitglied im JU- Landesvorstand aus Bad Homburg und zuständig für Verkehrspolitik ist. Von der RTW profitieren auch Besucher der Spiele von Eintracht Frankfurt: Die um den Frankfurter Stadtkern tangential umgehende Linienführung würde Bad Homburg und Eschborn per Zug direkt mit dem Frankfurter Flughafen, aber auch mit der Commerzbank-Arena (Waldstadion) verbinden. Ein zeitaufwändiger Umstieg am Hauptbahnhof würde der Vergangenheit angehören.
Oliver Jedynak und Frederic Schneider, die Vorsitzenden der JU-Verbände aus Bad Homburg und Eschborn, erklären unisono: „Wir sind uns nach unserem gemeinsamen Besuch bei der Eintracht einig, dass die Regionaltangente West nicht nur für unsere Heimatstädte ein großer Gewinn und Wirtschaftsfaktor wäre, sondern auch für alle Sportfans aus dem Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis. Der Weg ins Stadion wäre noch komfortabler und vor allem schneller mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.“